Landwirtschaft. Wasser. Menschen.


AK-Mitglied forscht mit Uni Köln:

Unser AK-Mitglied Martin Courth unterstützt die Uni Köln bei der Optimierung mechanischer Unkrautsysteme und erläutert den aktuellen Sachstand im WDR-Fernsehen.

 

Zum Anschauen in der WDR-Mediathek (6:25 - 12:40): Einfach auf "Lokalzeit aus Köln" klicken

 

 Lokalzeit aus Köln | 21.07.2022 - Lokalzeit aus Köln - Sendungen A-Z - Video - Mediathek - WDR

 

 (eingestellt am 22.07.2022/cra)


Zum 02.09.2021 wurde die neue Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung veröffentlicht. Hiernach ist die Anwendung von Glyphosat in Trinkwasserschutzgebieten ab 2022 verboten. Die Landwirte unseres Arbeitskreises wenden Pflanzenschutzmittel (und so auch Glyphosat) seit Jahrzehnten grundwasserverträglich an. Der 3. Monitoringbericht weist das gesamte Kooperationsgebiet bezüglich Pflanzenschutzmittel grundwasserseitig im guten Zustand aus. (elwasweb.nrw.de). Ungeachtet dessen haben sich die Landwirte unseres Arbeitskreises stets den Herausforderungen gestellt – so auch jetzt: Als Alternative zur chemischen Un- und Beikrautbehandlung sind die mechanischen Bodenbearbeitungen zwar bekannt aber meist in Vergessenheit geraten.  Im März dieses Jahres wurden hierzu Versuchsflächen in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer auf dem Schlag eines Vorstandsmitgliedes angelegt. Verschiedene mechanische Verfahren wurden getestet. Es sollte der Aufwand, das Ergebnis und die Auswirkung der Verfahren untersucht werden. Am 06.05.2022 inspizierte der Staatssekretär des Landesumweltministeriums, Herr Dr. Heinrich Bottermann, die Versuchsfläche und ließ sich von dem AK-Vorstand über die bisherigen Ergebnisse unterrichten.

 (eingestellt am 09.05.2022/cra)


Durch Zwischenfrüchte wird nicht genutzter Dünger, der beispielsweise aufgrund von Trockenheit nicht durch die Hauptkultur aufgenommen wurde, gebunden und gelangt nicht in das Grundwasser. Winterharte Zwischenfrüchte oder aber mangels Frost auch nicht winterharte Zwischenfrüchte, neigen im Frühjahr allerdings dazu, auszutreiben und beeinträchtigen das Wachstum der neuen Hauptkultur. Meist werden diese Zwischenfrüchte dann mit Herbiziden behandelt.  Der Arbeitskreis hat hierzu in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer effiziente und bodenschonende mechanische Möglichkeiten zur Beseitigung von Altverunkrautung und nicht abgefrorenen Zwischenfrüchte getestet. Über die Entwicklung der Versuche zur Unkrautbekämpfung, ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

 (eingestellt am 06.04.2022/cra)


Im Arbeitskreis arbeiten die Landwirte eng mit dem Wasserversorger und der Beratung der Landwirtschaftskammer zusammen. Aktuelle Ergebnisse aus Exaktversuchen werden auf Praxisstandorten in Großflächen-Demonstrationen überprüft und dienen gleichzeitig als Anlaufpunkt für den engen fachlichen Austausch.

 

Aktuell wurden im Kölner Norden Versuchsbeerntungen im Winterweizen durchgeführt. Hier werden neue Sorten unter Praxisbedingungen getestet und die optimale Stickstoff-Düngemenge ermittelt.

Ziel ist es, Nährstoffe so zielgerichtet und standortangepasst wie möglich aufzubringen, um eine möglichst hohe Ausnutzung und  geringe Auswaschungsverluste zu erreichen.

 

Davon profitieren Wasserversorger und Landwirte gleichermaßen: Die Landwirtschaft vermeidet unnötige Kosten für Düngemittel und das neu gebildete Grundwasser wird weniger durch Nährstoffeinträge belastet. 

 (eingestellt am 09.08.2021/bal)