Landwirtschaft. Wasser. Menschen.


Vorstand wählt neuen Vorsitzenden

 

 

Nachdem die Mitgliederversammlung den Vorstand des Arbeitskreises neue gewählt hat,

ist dieser am 14.03.2019 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen.

In dieser ersten Sitzung wurde satzungsgemäß der neue Vorsitzende gewählt.

Herr Günter Hecker, Landwirt aus Worringen, löst den bisherigen langjährigen Vorsitzenden

Herrn Georg Kellerwessel, Landwirt aus Weiler, ab, der nicht mehr zu Wiederwahl anstand.

Als Vertreter von Herrn Hecker wurde Herr Leo Fetten aus Geyen gewählt.

 

 

Der Vorstand besteht aus den folgenden Mitgliedern:

  • Herr Günter Hecker, Vorsitzender      
  • Herr Leo Fetten, Vertreter des Vorsitzenden
  • Herr Cornel Becker, Landwirt aus Pulheim
  • Herr Georg Kellerwessel, Landwirt aus Weiler
  • Herr Karl-Friedrich Müngersdorff, Landwirt aus Auweiler
  • Herr Ulrich  Timmer, Geschäftsführer der Kreisstelle Köln-Auweiler der Landwirtschaftskammer
  • Herr Dr. Martin Kaupe, Abteilungsleiter der RheinEnergie AG

                 Allen Mitgliedern wünschen wir Erfolg und Geschick bei Ihrer Tätigkeit.

 

                  (eingestellt am 15.03.2019/cra)

 


Zu Gast in Belgien

Wie wird Saatgut für Zuckerrüben heute produziert?

Wie erfolgt aktuell die Züchtung?

In welche Richtung geht diese?

Wie kann sich die Landwirtschaft hierbei einbringen?

 

Um diese und andere Fragen zu positionieren, reiste der Vorstand des Arbeitskreises nach Belgien und besuchte dort das Produktions- und Züchtungszentrum der Firma SESVANDERHAVE, einen der Weltmarktführer auf dem Sektor der Rübensaatenproduktion.

 

(eingestellt am 21.11.2018/bal)


Oh, leever Jott, jev uns Wasser,…

 

Seit einiger Zeit müssen sich die Landwirte unseres Arbeitskreises mit einer noch nie da gewesenen Wasserarmut auseinandersetzen. Denn seit rund drei Monaten hat es eigentlich keine ergiebigen Regenfälle mehr gegeben. Im Juli fielen im Kölner Norden nur 3,6 Liter Regen auf den Quadratmeter. Normalerweise fallen im Juli etwa 80 Liter!! Auch der Mai und der Juni waren viel zu trocken, obwohl in einigen Stadtteilen von Köln am 1. Juni „Land unter“ angesagt war. Die ersten Auswirkungen müssen wir hilflos zur Kenntnis nehmen: Die Raps- und die Getreideernte waren bescheiden, Gras und Heu sind Mangelware.

Das ist aber erst der Anfang der Misere. Wer durch die Felder fährt, sieht vertrocknende Rübenfelder und kümmernde Maispflanzen.

Die Maispflanzen haben aufgrund der Trockenheit teilweise keine Maiskolben gebildet (siehe Bild links), so dass nicht nur der Ertrag, sondern auch die Qualität darunter leiden. Die Rüben lassen derzeit „die Ohren hängen“ – die Blätter vertrocknen aufgrund der ausbleibenden Niederschläge (siehe Bild unten). Auch der Anbau der Zwischenfrüchte ist gefährdet. Sie dienen normalerweise dazu, freiwerdendes Nitrat im Boden zu binden und so vor der Auswaschung zu schützen. Wenn es aber nicht regnet, werden die Saaten nicht aufgehen. In dieser Situation kann man eigentlich nur hoffen, dass es bald ergiebig regnet, damit die Schäden insgesamt noch abgemildert werden!

                               (eingestellt am 15.08.2018)